Julia Küßwetter Vita

Die Sopranistin Julia Küßwetter wuchs in Würzburg und Tübingen auf. In Würzburg machte sie bereits früh in der Mädchenkantorei des Würzburger Domes erste musikalische Erfahrungen.
Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Traugott Schmohl in Tübingen.
Nach dem Abitur zog sie für ein Jahr nach Rom, wo sie privat bei der lyrischen Sopranistin Rebecca Berg, Professorin an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, studierte.

Von 1997 schloss sich ein künstlerisches Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Norma Sharp und Semjon Skigin an. 1998 wechselte sie an die Musikuniversität Graz zu Josef Loibl.
Ab 1999 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München und der bayerischen Theaterakademie August Everding bei Josef Loibl, Helmut Deutsch und Ted Ganger.
2003 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Zwischenzeitlich war sie Preisträgerin, Finalistin und Semifinalistin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie „Jugend musiziert“, dem Bundeswettbewerb Gesang Berlin und dem Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb. Sie besuchte Meisterklassen bei Emma Kirkby, Ruth Ziesak, Barbara Schlick, Charlotte Lehmann, Henriette Meyer-Ravenstein und Beata Heuer-Christen und ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins.

Von 2004 bis 2006 war sie an der Oper Chemnitz engagiert.
Schon während ihres Studiums debütierte sie bei der Biennale München, wo sie mehrere Uraufführungen gestaltete, unter anderem mit Werken von Jörg Widmann und Naresh Sohal.
2011 trat sie am DUCTAC Dubai in Georg Friedrich Händels letzter Oper Imeneo unter der Regie von Cornelia Lanz auf.
Im selben Jahr gab sie ein Recital mit Liedern von Franz Liszt in New York.
Ab 2012 erfolgten Einladungen an die Oper Zürich.
2015 sang sie bei einem vielbeachteten Konzert anlässlich des 70. Tages der Befreiung in der Garnisonskirche in Theresienstadt.
2018 entstand eine Aufnahme mit Liedern von Richard Strauss, die unter dem Label Animato im Frühjahr 2019 unter dem Titel „Pauline“ erscheinen wird.

Weitere Engagements führten sie an die Staatsoper Hamburg, das Prinzregententheater München, das Theater Regensburg, zu den Bad Hersfelder Festspielen, dem Bachfest Schaffhausen und dem Bodenseefestival.

Zu ihren wichtigsten Partien gehören Gretel (Hänsel und Gretel), Rosmene (Imeneo), Mercurio (La Didone), Titania (Ein Sommernachtstraum), Marie (Zar und Zimmermann), Sophie (Rosenkavalier), Euridice (L`Orfeo), Susanna (Nozze di Figaro), Adele (Fledermaus), Franziska Cagliari (Wiener Blut), Belinda (Dido und Aeneas), Pamina und Königin (Zauberflöte), Blonde (Entführung aus dem Serail), die sie in über 35 Vorstellungen sang, sowie im Konzertbereich die Matthäuspassion, die Johannespassion, die große Messe in c-moll von Wolfgang Amadeues Mozart, Die Schöpfung von Joseph Haydn und ein deutsches Requiem von Johannes Brahms.

Sie arbeitet mit Dirigenten wie David Stahl, Gary Bertini, Siegfried Heinrich, Philipp Amelung, Beat Raaflaub, Regisseuren wie Florentine Klepper und Axel Köhler, sowie Orchestern wie den Münchener Philharmonikern, den Münchener Symphonikern, dem Rundfunkorchester Prag, Concerto Köln, dem georgischen Kammerorchester Ingolstadt, dem Ensemble Piano possibile, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und dem Barockorchester La banda, zusammen.

Eine CD-Aufnahme mit Kantaten von Max Bruch, erschienen bei RBM Records, sowie Rundfunkaufnahmen beim BR, MDR und SWR vervollständigen ihr breites künstlerisches Schaffen.

Julia Küßwetter wirkt außerdem als Gesangspädagogin.
Seit 2012 ist sie Dozentin für Gesang und Vokalensemble an der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken, sowie seit 2013 Dozentin für Gesang und Gesangspädagogik an der Kaleidos Fachhochschule in Zürich. Sie ist Mitglied im Bundesverband deutscher Gesangspädagogen und war 2. Vorsitzende im Schweizerischen Musikpädagogenverband der Sektion Winterthur. Sie gibt regelmäßig Meisterkurse mit dem Schwerpunkt Auftrittscoaching, etwa bei den Musikwochen in Arosa.

Ausbildung

1995 Abitur am Uhandgymnasium Tübingen, erster Gesangsunterricht bei Traugott Schmohl
1996-1997 privates Gesangsstudium in Rom bei Rebecca Berg, Accademia Nazionale di Santa Cecilia
1997 künstlerisches Gesangsstudium Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Norma Sharp und Semion Skigin
1998 künstlerisches Gesangsstudium Musikuniversität Graz bei Josef Loibl
1999-2003 künstlerisches Gesangsstudium Hochschule für Musik und Theater München Josef Loibl, Helmut Deutsch und Ted Ganger
2003 Künstlerisches Konzertdiplom mit Auszeichnung

Meisterkurse

Emma Kirkby, Barbara Schlick, Charlotte Lehmann, Beata Heuer-Christen, Henriette Meyer-Ravenstein und Ruth Ziesak

Wettbewerbe

1997 Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“
2002 Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin
2003 Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins
2003/2006 Finalistin und Semifinalistin beim Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien

Opern- und Konzertproduktionen

2000 Bühnendebüt als Adele in Die Fledermaus von J. Strauß in Graz
2001 Blonde in Die Entführung aus dem Serail von W. A. Mozart an der Pasinger Fabrik, über 35 Vorstellungen
2002 CD Ein romantisches Weihnachtskonzert, Max Bruch
2001-2003 Biennale München, Uraufführungen von Jörg Widmanns Monologe für zwei und Naresh Sohals Kavita 1
2004-2006 Engagement an der Oper Chemnitz
2004 Titania in Ein Sommernachtstraum“ von B. Britten
2005-2010 regelmäßige Zusammenarbeit mit den Bad Hersfelder Festspielen, Engagements an der Staatsoper Hamburg, des Prinzregententheaters München, des Theaters Regensburg, des Bachfests Schaffhausen und des Bodenseefestivals
Wichtigste Partien Gretel (Hänsel und Gretel), Rosmene (Imeneo), Mercurio (La Didone), Titania (Ein Sommernachtstraum), Marie (Zar und Zimmermann), Sophie (Rosenkavalier), Euridice (L`Orfeo), Susanna (Nozze di Figaro), Adele (Fledermaus), Franziska Cagliari (Wiener Blut), Belinda (Dido und Aeneas), Pamina und Königin (Zauberflöte), Blonde (Entführung aus dem Serail), sowie im Konzertbereich die Matthäuspassion, die Johannespassion, die große Messe in c-moll von Wolfgang Amadeues Mozart, Die Schöpfung von Joseph Haydn und ein deutsches Requiem von Johannes Brahms
Rundfunkübertragungen durch den BR, MDR und SWR
2008 Konzerttournee durch Westdeutschland in der Titelpartie Die heilige Elisabeth von F. Liszt
Operntournee als Belinda in Dido und Aeneas von H. Purcell
2011 Gastspiel am DUCTAC, Dubai als Rosmene in Imeneo von G.F. Händel,
USA-Debut mit einem Recital mit Liedern von F. Liszt in New York
Seit 2012 verschiedene Einladungen an die Oper Zürich
2013 Susanna in Nozze di Figaro in der Schweiz
2015 vielbeachtetes Gedenkkonzert anlässlich des 70. Tages der Befreiung in der Garnisonskirche Theresienstadt
2016 Jubiläumskonzert Das Alexanderfest von G. F. Händel in St. Johann, Schaffhausen
2018 Aufnahme der CD „Pauline mit Liedern von Richard Strauss, voraussichtliche Veröffentlichung beim Label Animato im Frühjahr 2019

Pädagogische und Musikjournalistische Tätigkeit

Seit 2012 Dozentin für Gesang und Vokalensemble an der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Mittelfranken
Seit 2013 Dozentin für Gesang und Gesangspädagogik an der Kaleidos Fachhochschule in Zürich
Meisterkurse Gesang, u.a. von
2012-2015 bei den Musikwochen Arosa
Mitglied im Bundesverband deutscher Gesangspädagogen
2011-2016 2. Vorstandsmitglied der Sektion Winterthur/Zürcher Oberland des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbands, SMPV, in dieser Funktion redaktionelle Leitung dessen Musikzeitschrift
2012 Jurorin beim Andrea Gebhard-Wettbewerb
2018 Jurorin beim Jstvan Kertesz-Wettbewerb

Hier finden Sie Informationen zu aktuellen Projekten, Musikbeispielen und Bildern von Julia Küßwetter.

Kontakt zu Julia Küßwetter

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